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3 Punkte trotz Strafenflut

Nach zwei spielfreien Wochenenden galt es für die Tornados, sofort wieder Schwung aufzunehmen und gegen Oberland 84 Intelaken ihre Siegesserie aufrechtzuerhalten. Während Letzteres gelang, taten sich die Frutiger zu Beginn des Spiels noch reichlich schwer.


Doch der Reihe nach: nach fünf ereignisarmen Startminuten gelang Oberland 84 in der 6. Minute ein Doppelschlag. Die Frutiger wirkten noch zu lethargisch und kamen erst gegen Ende des ersten Drittels besser in Fahrt. Die Interlakner ihrerseits verteidigten den Vorsprung geschickt, tauchten aber nicht mehr häufig gefährlich vor dem von Jürg Schärer gehüteten Tornados-Tor auf. In der 19. Spielminute war es nicht zum ersten Mal Jonathan Aebischer, der den Frutigern mit einem Powerplaytreffer neues Leben einhauchte. Mit dem Spielstand von 1-2 ging es in die erste Drittelspause.

Das zweite Drittel wird als Strafenorgie in die Geschichte des UHT Tornados Frutigen eingehen. Nicht weniger als 6-Zweiminutenstrafen fassten die Frutiger in diesem Spielabschnitt. Bevor es dazu kam, konnten die Tornados zum Glück das Spiel an sich reissen und dank vier Treffern (Stefan Berger, Alexander Tschanz, Michael Wandfluh und Nicolas Miauton) zwischen der 21. und 27. Minute scheinbar komfortabel in Führung gehen. Doch dann wanderten die Tornados im Minutentakt auf die Strafbank. Während einige Strafen der Kategorie „dumm“ zugeordnet werden können und sich die Spieler selbst an der Nase nehmen müssen, wirkten manche Sanktionen ein wenig gar spitzfindig. So konnte sich Jürg Schärer auszeichnen, als er einen hart gepfiffenen Penalty wegen Betreten des Torraumes parieren konnte. Grundsätzlich verdiente sich das Frutiger Boxplay an diesem Samstagabend Bestnoten. Dank aufopfernder Spielweise konnte der Schaden mit einem Gegentor im Rahmen gehalten werden und nach zwei Drittel stand es 5-3 für Frutigen.

Das dritte Drittel charakterisierte sich neben weiteren Strafen (nun vermehrt gegen Oberland 84) durch ein bestimmtes Muster: nicht weniger als dreimal konnten die Interlakner verkürzen, wobei die Tornados immer eine Antwort fanden und durch Tore von Yannick Frei und einem Doppelschlag von Daniel Rösti im Powerplay den Zweitorevorsprung wiederherstellten. Es schien kein Zufall zu sein, dass „Rösi“ gleich zweimal traf. In der Vergangenheit scheiterte der athletische Filigrantechniker mit seinen Schüssen oftmals denkbar knapp. Umso schöner für ihr und das ganze Team, das dieser Knoten geplatzt ist. Denn auf das Tor zum 8-6 fanden selbst die kämpferischen Interlakner kein Rezept mehr und Jonathan Aebischer konnte mit dem 9-6 in der 58. Minute des Sack zumachen.

Ort: MZH Chrümig (Wimmis) - Tore: 6. Oberland 84 Interlaken 0:1 6. Oberland 84 Interlaken 0:2 19. J. Aebischer (N. Mutzner) 1:2 21. S. Berger (M. Wandfluh) 2:2 25. A. Tschanz (C. von Känel) 3:2 27. M. Wandfluh (A. Schranz) 4:2 27. N. Miauton (N. Mutzner) 5:2 34. Oberland 84 Interlaken 5:3 45. Oberland 84 Interlaken 5:4 47. Y. Frei (C. von Känel) 6:4 48. Oberland 84 Interlaken 6:5 50. D. Rösti (C. von Känel) 7:5 52. Oberland 84 Interlaken 7:6 55. D. Rösti 8:6 58. J. Aebischer (S. Berger) 9:6

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