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Ein Wochenende zum Vergessen

Zum Ende der Qualifikation erleiden die Tornados Frutigen in der Unihockey 1. Liga Grossfeld zwei hohe Niederlagen. Um den Ligaerhalt gegen die Bern Capitals zu sichern, bedarf es einer klaren Leistungssteigerung.

Chancenlos am Samstag

Am Samstag empfingen die Frutiger vor beachtlicher Kulisse in der Sporthalle Widi die Lions aus Konolfingen. Im Vorfeld der Partie wurde ein Raclette offeriert, welches sehr gut besucht wurde. Die erste Mannschaft wollte den zahlreichen Zuschauern auch auf dem Spielfeld etwas bieten. Frutigen konnte das Spiel ohne grossen Druck antreten, da der Playout-Gegner (Bern Capitals) bereits bekannt und auch der Heimvorteil bereits zugunsten der Oberländer vergeben war.

Im Vorfeld somit alles in Ordnung, was jedoch in den kommenden 60 Spielminuten folgte, war der grossen Kulisse nicht wert. Der Gast aus Konolfingen spielte sich in einen Rausch und dominierte die Tornados nach Belieben. Das bittere Endresultat lautete 5:13 zugunsten der starken Lions.

Weitere Niederlage zum Abschluss

Viel Zeit zum Nachdenken hatten die Tornados nicht, ging es bereits am nächsten Tag zum Auswärtsspiel ins Aargau nach Reinach. Es sollte eine Reaktion auf die dürftige Vorstellung am Vorabend folgen. Diese war im ersten Drittel auch sichtbar: Frutigen kämpfte beherzt und konnte im Startdrittel einige Offensivaktionen verzeichnen. Reinach zeigte sich jedoch effizienter und nutzte die Torchancen konsequenter aus. Nachdem Reinach auf 0:2 stellte, traf Michael Aebischer zum Anschluss. Bedauerlicherweise aus Oberländer Sicht, traf praktisch mit der Pausensirene Reinach zum 1:3, was gleichbedeutend mit dem Pausenresultat war.

Im zweiten Drittel wurde sichtbar, dass die hohe Niederlage vom Vorabend immer noch in den Köpfen der Frutiger herumschwirrte. In der Abwehr offenbarte man einige Mängel und liess den ansonsten starken Keeper Stefan Gosteli, welcher zum seinem ersten Spiel für Frutigen kam, häufig im Stich. Vier weiter Aargauer Treffer bedeuteten das klare zweite Pausenresultat von 1:7.

Im Schlussdrittel versuchte man den Schaden in Grenzen zu halten. Es wurde zwar gekämpft, jedoch fiel der Ertrag dürftig aus. Statt einer Frutiger Aufholjagd, bekamen die Zuschauer drei weiter Tore für die mittlerweile stark aufspielenden Aargauer zu sehen. Immerhin traf Daniel Rösti noch sehenswert per Slapshot. 2:10 lautete das ernüchternde Endresultat.

Die erste Mannschaft hat jetzt drei Wochen Zeit um die Playout-Serie gegen die Bern Capitals vorzubereiten. Gespielt wird im Modus Best-of-Three und die Tornados können zuerst zu Hause antreten. Das erste Spiel findet am Wochenende vom 13./14. Februar 2016 statt. Der Spielort und die genaue Spielzeit sind noch nicht bekannt.

 

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